Mittwoch, 5. Mai 2010

Ferdinand Delcker: Der Vormacher: Aus dem Leben eines ganz normalen Mannes

Titel: Der Vormacher: Aus dem Leben eines ganz normalen Mannes
Autor: Ferdinand Delcker
Genre: Roman
Verlag: Atrium-Verlag (2010)
ISBN: 978-3855350681
Seiten: 206

Kurzbeschreibung

Protagonist Hiller arbeitet in einer Werbeagentur. Er lebt mit seiner Freundin Jana schon seit Jahren zusammen. Als er sich in seine Kollegin Theodora verliebt, verliert er den Verstand (meine Interpretation) Er muss ständig an sie denken und wenn er dies macht, fließt sein ganzes Blut in die untere Region seines Körpers. Auch als seine Freundin schwer krank wird, kann er an nichts anderes denken, als an seine Kollegin und wie sie es miteinander treiben.
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber am Ende kommt es dann noch ganz anders, als er dachte...

Ich habe mir, bevor ich dieses Buch bestellt habe, die Kundenrezensionen durchgelesen, welche dieses Buch als "wunderbar", "witzig" und "ungemein lustig" beschrieben. Als ich das Buch dann (doch) fertiggelesen habe, habe ich mir nochmals die Kundenrezensionen angesehen und bemerkt, dass diese natürlich alle von Männern geschrieben wurden.

Ich fand das Buch überhaupt nicht lustig, auch wenn es vielleicht in Richtung schwarzer Humor gehen sollte. Ich kann jedenfalls nicht darüber lachen, wenn eine Frau im Sterben liegt und der eigene Freund ihr die ganze Zeit etwas vormacht, Dauererektionen hat, weil er an eine Andere denkt und nur darauf wartet, dass seine Freundin stirbt, damit er endlich das tun kann, was er schon die ganze Zeit machen wollte.
Es tut mir leid, aber darüber kann ich leider wirklich nicht lachen. Fraglich ist auch, ob das Leben eines ganz normalen Mannes (so lautet nämlich der Untertitel) wirklich so abläuft oder ob sich dies Männer nur gerne wünschen würden.

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